Kategorie: Europa

  • Himmel über Charkiw von Serhij Zhadan

    Die Lektüre dieses Buches wühlt mich auf. Serhlj Zhadan und die BewohnerInnen Charkiws beeindrucken mich sehr.

  • Kummer aller Art von Mariana Leky

    Ich bin keine große Freundin von Kurzgeschichten. Diese von Mariana Leky fand ich allerdings sehr unterhaltsam und amüsant. Ich habe diese vielseitigen Geschichten mit Genuss gelesen. Sie sind, bevor sie zu diesem Buch wurden, als literarische Kolumnen in ‚Psychologie heute‘ erschienen.

  • Sie kam aus Mariupol von Natascha Woden

     In „Sie kam aus Mariupol“ erzählt Natascha Wodin vom Leben ihrer Mutter, die als junge Frau während der NS-Zeit als Zwangsarbeiterin nach Deutschland verschleppt wurde. DIE ZEIT schreibt sehr zutreffend über das Buch: „Die katastrophalen Geschichtsbrüche des 20. Jahrhunderts werden en miniature verhandelt, aber mit existenzieller Wucht.“

  • Die Hauptstadt von Robert Menasse

    Mit rasanter Geschwindigkeit beginnt „Die Hauptstadt“ von Robert Menasse. Bereits im Prolog skizziert Menasse sechs Protagonisten und ein durch Brüssel pesendes Schwein. In den folgenden zehn Kapiteln und dem Epilog geht es um Europa, die Vergangenheit, Zukunft, Vergänglichkeit, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik und um 🐷🐷. Mehr möchte ich hier nicht verraten, aber die Lektüre empfehlen.  

  • Pflaumenregen von Stephan Thome

    Die Protagonisten dieses Romans von Stephan Thome sind für mich nicht so richtig „lebendig“ geworden. Aber über die Geschichte Taiwans von den 1940er Jahren bis heute habe ich viel dazugelernt.

  • Besser allein als in schlechter Gesellschaft von Adriana Altaras

    Nach ‚Titos Brille‘ und ‚Doitscha‘ ist ‚Besser allein als in schlechter Gesellschaft‘ das dritte Buch, das ich von Adriana Altaras gelesen habe. Auch dieses ist sehr autobiografisch und persönlich. Die Autorin erzählt von ihrer Tante in Italien, die unglaubliche 101 Jahre alt wurde – trotz spanischer Grippe, KZ, norditalienischer Schwiegermutter und Isolation während der Pandemie. 

  • Nachleben von Abdulrazak Gurnah

    Ein bewegender Roman von Literaturnobelpreisträger Abdulrazak Gurnah über die Lebenswege von Ilyas und Hamza, zwei jungen Männern, die sich Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts den Askari, der kaiserlichen Schutztruppe im damaligen Deutsch-Ostafrika, anschließen.

  • Die Rothaarige Frau von Orhan Pamuk

    ‚Die Rothaarige Frau’ von Orhan Pamuk handelt von Vätern, Söhnen und dem Ödipusmythos, von der Suche nach Wasser, vom Brunnenbau und spielt in und um Istanbul in Zeiten der Militärdiktatur bis 2016. Leseempfehlung!

  • Der Buchhändler von Kabul von Åsne Seierstad

    Der Buchhändler von Kabul ist ein Roman von von Åsne Seierstad, einer Korrespondentin und Kriegsberichterstatterin aus Oslo, die fünf Monate mit der Familie eines Buchhändlers in Kabul zusammengelebt hat und detaillierte Einblicke in das Familienleben gewährt.

  • Die Unruhigen von Linn Ullmann

    Linn Ullmann, die Tochter von Liv Ullmann und Ingmar Bergmann, erzählt in ‚Die Unruhigen‘ von ihrer Kindheit, ihren Beziehungen zu den berühmten Eltern. Das Buch wechselt zwischen romanhafter Erzählung und der Transkription von Gesprächen mit dem alten Vater kurz vor dem Ende seines Lebens. Es spielt in Hammars, Oslo, Stockholm und den USA. Danke, Jutta Martha Beiner, für diese Entdeckung!

  • Lektionen von Ian McEwan

    In ‚Lektionen‘ zeichnet Ian McEwan ein Bild über das Leben des Protagonisten Roland: „Von der Suez- über die Kubakrise, den Fall der Berliner Mauer bis hin zur Pandemie und Klimawandel“. Ein Leben, überschattet von Erfahrungen mit der übergriffigen Klavierlehrerin seiner Kindheit.

  • Nordwasser von Ian Mc Guire

    Dramatisch, brutal und abgrundtief böse: Ian Mc Guire schreibt in ‚Nordwasser‘ von Ereignissen und Schicksalen von Menschen und Tieren auf einem Walfangschiff im Nord-Polarmeer. Erschütternd, spannend und sehr lesenswert.